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Bereits zum fünften Mal wälzt du dich von der einen auf die andere Seite. An Schlaf ist nicht zu denken – der Streit mit dem Partner, die stressige Situation im Job, und dann hast du auch noch deinen Geldbeutel verloren – Sorgen über Sorgen. Und auch das Hörbuch hilft dir nicht, endlich den Kopf auszuschalten. Dabei musst du in fünf Stunden schon wieder aufstehen und solltest eeendlich einschlafen!

So ging es mir im letzten Jahr nicht selten. Bis auf die Sache mit dem Geldbeutel, die ist nur einmal passiert 😀 Schlafstörungen schlichen sich immer häufiger ein und wollten unbedingt zur Gewohnheit werden. Das war für mich der Anlass, mich mit natürlichen Methoden zu beschäftigen, um Geist und Körper zu beruhigen. Eine davon möchte ich euch heute vorstellen: die Aromatherapie. Für mich war sie nicht nur eine dufte Hilfe zum Ruhigwerden und Einschlafen – inzwischen wende ich sie auch bei Kopfschmerzen oder einfach so zum Genießen an.

Aromatherapie für Körper und Geist

Unter Aromatherapie versteht man die Anwendung ätherischer Öle zur Linderung von Krankheiten oder zur Steigerung des Wohlbefindens. Die Wirkung von Düften, die bei der Verbrennung von Kräutern entstehen, waren bereits vor Hunderten von Jahren in antiken Hochkulturen in Ägypten und Mesopotamien bekannt. Dort wurde der Grundstein für die die rituelle und therapeuthische Nutzung gelegt, der auch heute noch viel Potential zum Forschen und Entdecken bietet. Berufs- oder gewerbsmäßig dürfen nur Ärzte und Heilpraktiker Aromatherapie einsetzen – die Eigenbehandlung ist aber natürlich erlaubt 😉
Allerdings ist die Arbeit mit ätherischen Ölen eine wahre Wissenschaft für sich. Sie können, richtig eingesetzt, unheimlich wirksam sein, dafür braucht es meines Ermessens nach aber eine wirklich ausgeprägte Leidenschaft fürs Thema und eine fundierte Einarbeitung. Daher bezeichne ich mich als begeisterten Anwender, verweise aber an dieser Stelle gerne an Ida, die sich der Aromatherapie verschrieben hat und regelmäßig verständlich, aber dennoch wissenschaftlich-fundiert berichtet und meinen Horizont erweitert 🙂

Ätherische Öle und Ölmischungen

Ich nutze besonders gerne bereits gebrauchsfertige Ölmischungen und -sprays. Damit kann man wenig falsch machen und benötigt auch keinen große Grundausstattung. Zudem ist auch die Qualität bei aller Hersteller, die ich euch heute vorstelle, geprüft. In der Branche wird auch gerne gepanscht, denn manche Öle sind unheimlich teuer:. Echtes Rosenöl – nicht zu verwechseln mit der Wildrose, die die Blüte der Hagebutte meint – beispielsweise wird nach Anbaugebiet unterschieden und kann schon mal mit knapp 80 Euro für 5 Milliliter zu Buche schlagen. Ähnlich teuer ist sehr zu meinem Bedauern auch Sandelholz, denn beide Düfte mag ich sehr gerne. Doch neben dem reinen Aspekt des Gut-Riechens soll es heute auch um die Wirksamkeit gehen, die ätherische Öle auf Körper und Geist haben können.

Gegen Schlafstörungen und Unruhe mit Lavendel


Lavendel ist als Hausmittel gegen Probleme beim Einschlafen und einen unruhigen Schlaf bekannt und verbreitet. Ich nutze das Öl sehr gerne in zwei gebrauchsfertigen Kombinationen von taoasis. „Schlaf gut“ ist auch für Kinder geeignet und bettet den Lavendel in ein warm-weiches Bett aus Orange, Ylang Ylang, Benzoe und Vanille. „Schlaf gut Intensiv“ ist ersetzt die zitrischen Komponenten durch Neroli und duftet dadurch krautiger und geerdeter.
Zwei bis drei Tropfen von einem der Öle gebe ich, je nach Tagesform, abends auf einen kleinen Duftstein neben meinem Bett und habe so eine ganz kleine Gute-Nacht-Routine für mich entwickelt. Routinen helfen unabhängig vom Duft ebenso, den Tag zu bewusst zu beenden.

Gegen Kopfschmerzen mit Pfefferminze

Ich werde relativ oft von Kopfschmerzen geplagt. An besonders schlimmen Tagen arten diese zu Migräne aus. Hier greife ich beim ersten Anzeichen nach dem „kopfwohl“-Roll On von Primavera, den ich immer dabei habe. Er setzt auf Pfefferminze, die als bewährtes Hausmittel ebenfalls schon eine lange Tradition hat. Aufgetragen auf die Schläfen wird es durch die Haut und Atemwege aufgenommen und „kühlt“ den rauchenden oder schmerzenden Kopf gefühlt.
Auf einen ähnlichen Effekt setzen viele Produkte. Das wirksamste, welches ich bisher getestet habe, war der Gold-Balsam von Master Lin, der nach TCM-Rezept gefertigt wird, allerdings durch die enthaltenen gemahlenen Perlen nicht vegan ist und zudem mit knapp 30 Euro zu Buche schlägt. Wer allerdings auf der Suche nach einem Erste-Hilfe-Mittelchen für unterwegs ist und nicht unbedingt auf Schulmedizin aka. Aspirin setzen will, ist hier gut beraten.

Für gute Laune mit Zitrusfrüchten & Tuberose

Ätherische Öle helfen nicht nur gegen kleine Probleme, sondern können auch gute Stimmung erhalten und fördern – was läge da näher als spritzige Zitrusfrüchte!
Gegen Hotelzimmer-Muff hilft das „Sei erfrisch“ Bio Reisespray von farfalla wunderbar und setzt frischen Zitronenduft entgegegen. Als Frischekick an brütend heißen Sommertagen hat es sich bei mir ebenfalls gut bewährt.
Eines der wenigen einzelnen ätherischen Öle, die ich besitze, stammt von ELIXR, einer kleinen Marke aus München, die sich aufs Ölziehen spezialisiert hat. Ich habe die „Orange“ auf der Vivaness bekommen und es gehört mit Abstand zu den intensivsten Ölen, die ich je gerochen habe. Neben dem Gebrauch als Raumduft – auf einen Duftstein oder verdünnt in eine Duftlampe geträufelt – eignet es sich auch wunderbar für allerlei DIYs oder sogar für die Aromaküche. Ätherische Öle lassen sich nämlich auch zum Aromatisieren von Speisen und Getränken nutzen!
Des Weiteren eignen sich einige Roll-Ons, je nach Trägerstoff, auch als Parfumersatz. Ich nutze gerne den „Glowing Radiance“ Aromaroller von ILA Spa (aktuell bei Look Beautiful mit ~20% Rabatt!) auf den Handgelenken und schnuppere den ganzen Tag immer wieder daran.

Der schnieke Roll-On basiert auf Moringa-Öl und duftet herrlich blumig-pudrig nach Vetiver und Tuberose. Dabei bleibt er herrlich erdend und hat mit klassischen Parfums so gar nichts zu tun.

Für ein heimeliges Zuhause: Wärme, Kraft & Meer

Baldini ist euch auf dem Blog bisher mit Abstand am häufigsten begegnet: ich liebe deren gebrauchsfertige Aroma-Mischungen und auch die Geschenksets einfach sehr! Egal ob es sich dabei um ein Raumspray mit urbanem Hauptstadtflair handelt und die kleinen 5-ml-Phiolen.
Im Sommer habe ich „Feelmeer“ mit dem frisch-erdenden Duft nach Zitrone und Seekiefer sehr geliebt. In den kommenden kälteren Tagen und der Adventszeit darf es mit „Feelwärme“ und Blutorange, Weihrauch und Vanille dann wieder weihnachtlicher zugehen. Die kleine Holztanne, die als Diffusor dient und auf ein beliebiges Fläschchen aufgesteckt werden kann, war Teil eines Weihnachtssets, dass im letzten Jahr in der Fairybox enthalten war. Nutze ich supergern, weil es dekorativ und duftend ist, und werde wohl in diesem Jahr auch ähnliches verschenken 🙂 und apropos Verschenken: Taoasis, die Mutterfirma von Baldini, hat neuerdings auch eine spannende Überraschungsbox mit Aromatherapie-Produkten im Sortiment.

Jetzt bin ich neugierig: nutzt ihr Aromatherapie ebenso begeistert wie ich oder lässt euch das ganz kalt? Ich muss sagen, ich war wirklich überrascht über die Anzahl der Produkte, die sich nach und nach in meinen Haushalt geschlichen haben. Da ich sie alle jeweils an ihrem Einsatzort aufbewahre, war mir gar nicht so bewusst, welchen großen Teil sie inzwischen in meinem Alltag eingenommen haben.
Ruhiger einschlafen, Kopfschmerz lindern oder einfach gut duften: meine Erfahrung mit Aromatherapie + Produktlieblinge: ätherische Öle, Sprays und Roll-Ons.

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