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Die September-Fairybox ist ein richtiger Volltreffer! Wenn ihr noch auf der Suche nach einem gourmandig-süßen Naturduft seid, subtil glänzen oder euer Badezimmer plastikfrei gestalten wollt, könnte die aktuelle Ausgabe für euch genau das richtige sein…

Juniper Lane – Eau de Parfum Moon Flower,50 ml/14,95 €

Naturdüfte sind ja immer so eine Sache. Die meisten riechen für meine Nase entweder sehr krautig oder ziemlich zitronig, beides Komponenten, die alleinstehend ein eher unharmonisches Duftbild abgeben. Möchte man etwas Anspruchsvolleres, muss man meistens tief in die Tasche greifen und bei Marken wie Florascent oder Aimèe de Mars stöbern. Deren Duftkreationen können es teilweise, was die Finesse des Duftes angeht, durchaus mit konventionellen Anbietern aufnehmen. Die Haltbarkeit ist aber leider oft von kurzer Dauer. Mancher Duft ist schon nach wenigen Minuten nahezu verflogen, manch einer schaftt zwei, drei Stunden und verblasst dann rasch.Ich nutze daher nach wie vor konventionelle Düfte oder Parfumöle.

Umso gespannter wurde der Launch zwei neuer Naturdüfte im Drogeriesegment im Frühling 2019 erwartet, deren rosèfarbene Version es auch in die Septemberausgabe der Fairybox schaffte. Von der Parfümeurin Anne-Louise Gautier wurden für die Marke Juniper Lane zwei vegane und natrue-zertifizierte Düfte entwickelt. Mit knapp 15€ pro Flakon reihen sie sich nahtlos ins Drogerie-Sortiment ein. Die Sorte „Wonderleaf“, ganz leicht, luftig und ein bisschen seifig, habe ich euch bereits auf Instagram kurz vorgestellt. Daher freut es mich, jetzt auch in den Genuss von „Moonflower“ zu kommen.

Juniper Lane arbeitet ohne Tierversuche – der Duft ist trotzdem „Mia-Approved“ 😀


Nach dem Aufsprühen nehme ich eine sehr süße Note wahr, dabei eher gourmandig als blumig. Ich erahne etwas himbeeriges, allerdings eher karamell-klebrig statt zuckerwattesüß. Nach ungefähr einer halben Stunde gesellt sich zur Süße eine angenehme Dichte und Schwere, ich erschnuppere eine Weihrauch-Note, etwas Tonkabohne, ein wenig Mandel. Die helle und mädchenhafte Verpackung wird meiner Meinung nach nur dem ersten Eindruck des Parfums gerecht, nicht aber dem auf der Haut verbleibenden Duft. Blumig ist der tatsächlich gar nicht, aber je nach Hautchemie kann sich das Parfum auf jeder Haut etwas anders entwickeln.
Im Vergleich zum kaum haltbaren „Wonderleaf“ nehme ich „Moonflower“ auf der Haut deutlich länger wahr. Auf Kleidung aufgesprüht ist er auch am nächsten Tag noch zu erahnen. Die Haltbarkeit empfinde ich für dieses Preissegment und zudem einen Naturduft sehr gut. Der Duft an sich findet sicher auch seine Fans, mir persönlich ist er zu gourmandig.

 

uoga uoga natural Highlighter Moon path, 6 ml/14,99 €

Und wie so oft ist mein Highlight der Abo-Box ein Highlighter. Ich verspreche hiermit feierlich, dass das das letzte Mal ist, das ich diese lahme Phrase bemühe 😀 Aber über „Moon Path“ von Uoga Uoga hab ich mich wirklich sehr gefreut – zumal ich ihn direkt mit seinem pudrigen Pendant vergleichen kann, dass im letzten Vegan Beauty Basket enthalten war und den ich seitdem heiß und innig liebe.
„Moon Path“ lässt sich durch seine angenehme Konsistenz sehr leicht auftragen. Zart und unauffällig macht er sich sowohl auf den Wangenknochen als auch als Lidschatten-Ersatz sehr fein. Durch die wachsartige Konsistenz funktioniert er auch ganz gut als Lidschattenbasis. Die Farbe würde ich als Champagner ohne starken Glitzer- oder Glimmerpartikel beschreiben.

Mit meinem Hautton verschmilzt sie nahezu unsichtbar und changiert auch nicht stark. Besonders geeignet für alle, die sich langsam ans Highlighten rantrauen wollen, denn falsch machen oder „überglitzern“ kann man mit dem subtilen Cremehighlighter nicht.

 

Fair Squared-Zero-Waste-Set, 9,95 €

Richtig niedlich finde ich das „Zero Waste Set“ von Fair Squared. Die Marke hat es sich zum Ziel gesetzt, bist Ende des Jahres die erste komplett plastikfrei funktionierende Marke zu sein. Realisieren wollen sie das unter anderem durch Glastiegel mit Pfandsystem, die am Ort des Kaufes auch geleert wieder zurück gegeben werden können.

Das Zero-Waste-Set scheint es in der gezeigten Form gar nicht zu kaufen zu geben – ich finde die Idee von drei Kleingrößen zum Testen und Überzeugen sehr gut!

Enthalten ist zum einen das absolute Basic in der „Zero Waste Bathroom“-Riege: das waschbare Kosmetik-Pad. Davon bin ich selbst ein großer Fan und nutze seit Jahren diverse Exemplare. So einfach und spart soviel Müll! Das enthaltene Pad wurde aus Bio-Baumwolle gefertigt und ist recht lose gewebt. Ich könnte mir vorstellen, dass es nach ein paar Mal Waschen die Form etwas verlieren könnte.
Ein weiteres Basic im Badezimmer: das Seifenstück. Das hier enthaltene, handgefertigte Exemplar besteht aus Fairtrade-Ölen (Kokos, Olive & Mandel) und scheint unbeduftet zu sein.
Zuletzt darf auch eine Kleingröße der Creme im Pfandglas nicht fehlen: die Day Cream Hydro Care ist in einer praktischen Probiergröße enthalten. Die feuchtigkeitsspendende und vitalisierende Gesichtspflege für den Tag enthält Fairtrade-Arganöl aus Marokko, Fairtrade-Aprikosenkernöl aus Pakistan und Aloe Vera. Ich hab sie direkt für einen kleinen Festivaltrip am vergangenen Wochenende eingepackt und mochte sie sehr gerne. Die vegane Gesichtspflege zieht rasch ein und pflegt langanhaltend. Insgesamt gefällt mir die Marke sowohl von ihren Produkten (ich mag insbesondere die Aftershave-Pflege sehr!) als auch von ihrer Ausrichtung her sehr. Pfandtiegel sind eine tolle Sache, allerdings sind Spender oder Tuben aber oft hygienischer, da man nicht direkt mit den Fingern in das Produkt fasst. Aber vielleicht werden ja Spatel mitgeliefert, wer weiß.

Humble Brush Zahnbürste Medium, 3,85 € & Himalaya Herbal Healthcare Neem & Granatapfel Zahncreme, 150 g/7,49 €

In letzter Zeit muss ich tatsächlich keine Zahnbürsten mehr kaufen, da mich verschiedene Abo-Boxen regelmäßig im genau richtigen Abstand mit neuen Bambus-Zahnbürsten versorgen. Die hier gezeigte von Humble Brush ist umweltfreundlich, nachhaltig und hat einen 100% natürlichen, biologisch abbaubaren Griff aus Bambus. Auch die plastikfreie Verpackung ist komplett kompostierbar. Die Zahnbürste liegt gut in der Hand und macht besonders graue Montag-Morgende durch ihre pinken Borsten ein bisschen bunter.
Der Hersteller engagiert sich zudem auch sozial: für jede verkaufte Humble Brush erhält ein bedürftiges Kind ein Zahnpflegeprodukt von der Humble Smile Foundation.
Auch die passende Zahncreme wurde direkt mitgeliefert, in der wohl schönsten Verpackung, die eine Zahncreme so haben kann. Die chlorfreie, mit Tinte auf Soja-Basis bedruckte Banderole lässt sich problemlos von der schnieken Innenverpackung aus recyceltem Material trennen, die ich direkt als Geschenk-Verpackung weiterbenutzt habe. Die Zahncreme selbst gefällt mir ebenfalls sehr gut: mit Neem-Öl, Granatapfelextrakt und ayurvedischen Kräuter-Auszügen aus dem Himalaya sorgt sie für eine sanfte Reinigung von Zähnen und ist dabei mild zum Zahnfleisch. Sie ist ohne SLS, Parabene, Fluoride & Saccharin hergestellt. Selbst kaufen würde ich sie mir aber aufgrund des hohen Preises wohl dennoch eher nicht.

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