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Digital Detox im Urlaub – Tipps von & für Hobbyblogger

Sind wir mal ehrlich: die allerwenigsten von uns sind heutzutage noch reine Hobbyblogger. Eine kleine Kooperation hier, ein Produktsample da, und eine Buch-Review steht auch noch aus. Bloggen macht unheimlich viel Spaß, wenn man gerne schreibt, Inhalte kuratiert und fotografiert, und sich immer wieder mit neuen Themen befassen mag. Ich nenne das dann einfach mal „Professionalisierung light“.
Was aber schnell dazukommt: man möchte, dass die eigenen, mit Herzblut erstellten Inhalte auch gesehen werden. Und da heißt es dann, je nach Plattform, nicht mehr:

Content ist King – Algorithm is King.

Kontinuität und Aktivität sind hierbei die Zauberworte, um die geneigten Leser oder Follower dauerhaft zu erreichen. Sich für zwei Wochen oder länger „tot“ zu stellen und konsequent nicht erreichbar zu sein, ist hierbei oft schwierig. Da stellt sich für den Hobbyblogger vor dem Urlaub die Frage: nehme ich den Laptop mit*? Die Kamera ist ja ohnehin eigentlich immer mit dabei.
*es sei denn natürlich, man ist ungemein planvoll und vorausschauend hat 4-10 Posts in der Pipeline. Da kann ich mich gleich mal absolut ausschließen 😀
Mein Tipp hier ist ganz einfach: Mut zur Lücke! Ja, man ist ein Stück weit abhämgig von Algorithmen, die einem gewisse Regelmäßigkeiten diktieren wollen. Aber: das ganze ist vor allem auf Drittanbieter-Plattformen so. Instagram und Pinterest – Facebook ist, was organische Reichweiten angeht, ja ohnehin auf dem absteigenden Ast.
Was jedoch den Blog an sich angeht: da darf auch mal Urlaub und Sommerloch herrschen, denn hier ist man immer noch Herr über die eigene Plattform. Und für alles andere gibt es automatisierte Lösungen. Meine liebste Entdeckung in diesem Bereich stelle ich euch heute vor.

Planoly – mein Desktop-Tool für Instagram

Diese Desktop-App war für mich eine wahre Erleuchtung. Ich tippe sehr ungern lange Texte am Handy, daher habe ich früher meine Instagram-Posts in meinem Mailprogramm am Rechner getippt und als Entwurf gespeichert. Fotos habe ich auch erst im Photoshop bearbeitet und dann über die Cloud aufs Handy übertragen. Soweit, so gut, allerdings recht umständlich.

Das es Auto-Posting-Tools gibt, ist offensichtlich lang an mir vorbeigegangen 😀 Derweil sind die ganz famos! Ich nutze beispielsweise Planoly, es gibt aber noch ganz viele andere (schreib ich mal sicherheitshalber dazu, weil: nicht gesponsort, keine Werbung. Schön wärs 😀 )

Meine Planungsoberfläche in Planoly

Was Planoly in der kostenlosen Basis-Version kann: bis zu 30 Bilder im Monat können hochgeladen und eingeplant werden.
Zudem kann man Hashtag-Sammlungen anlegen, die man immer wieder nutzen kann. Man kann innerhalb des Tools auch nach Hashtags suchen und sich die letzten Beiträge dazu ansehen. Was leider nicht möglich ist, sind Posts mit mehreren Bildern. Ich setzte mich meistens Sonntagabend für eine Stunde hin und plane die Woche im Voraus mit 3-4 Posts. Der Rest kommt dann spontan und ungeplant manuell über die Woche hinzu. Authentizität und so 😀
Ganz frisch seit diesem Monat ist es auch möglich, Stories zu posten! Dazu bietet Planoly eine ganze Reihe hübscher Frameworks an. Ich selbst bin nicht so der Story-Typ, daher habe ich es noch nicht getestet, denn Stories sollen, finde ich, authentisch aus dem Moment heraus kommen.
Auch das Moderieren und Antworten auf Kommentare ist innerhalb des Tools und somit am PC möglich. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit, die Performance der letzten 4 Wochen zu analysieren in punkto Likes, Kommentaren und Followerzuwachs/-verlust. Die Analyse über einen längeren Zeitraum ist nur mit der kostenpflichtigen Pro-Version nutzbar.
Da sich dieser Artikel nach wie vor an Hobbyblogger und eben Blogger mit der „Professionalisierung light“ richtet, kann ich die kostenlose Version des Tools aber absolut empfehlen, für deren Zwecke ist sie wirklich famos und absolut ausreichend.

Vielleicht ist dieser Quicktipp für manche von euch auch ein alter Hut, aber ich war und bin seit der Entdeckung dieses Tools vollends begeistert und wollte es gerne mit euch teilen 🙂 Im Urlaub plädiere ich nämlich für möglichst wenig Zeit vorm Bildschirm oder Handy.

In diesem Sinne wünsche ich euch schonmal einen schönen und stressfreien Sommer! Weitere Tipps für einen möglichst stressfreien Urlaub findet ihr hier. Für mich gehts dieses Jahr nach den Kurztrips nach Italien und Tschechien zwar nur noch nach Balkonien, aber auch da gönne ich mir dann ein, zwei socialmediafreie Wochen 🙂 Macht’s gut!

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1 Comment

  1. […] Kati von 50percentgreen.de hat für uns ein Automatisierungstool im Gepäck, mit dem auch „Hobbyblogger“ im Urlaub einfach mal stres…. […]

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