Zeit wird’s für ein neues Format auf dem Blog! Ich vermisse eine Kategorie, in der ich schnell tolle Links, Veranstaltungen oder Medien teilen kann, die ich in letzter Zeit gerne mochte. Ähnlich wie das „Lieblingslinks“-Format gibts hier künftig in (un-)regelmäßigen Abständen unsere sustainable short stories.

Gelesen | habe ich derzeit ziemlich viel. Kennt ihr das, wenn ihr euch nach einer Lese-Flaute endlich mal wieder so richtig in ein Buch vertiefen könnt, und das unheimlich genießt? So geht es mir gerade 🙂 Kurz-Reviews zu meinem aktuellen Lesestoff veröffentliche ich gerne bei Instagram – zum Beispiel zur „Geschichte der Bienen“ oder „Die Unsterblichen“.

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Neu entdeckt habe ich außerdem das Greenup Magazin, eine Publikationen mit vielen ausführlich recherchierten Themen rund um ein nachhaltiges Leben. Im Zeitschriftenladen ist es mir bisher leider nicht begegnet, daher hab ich’s online bestellt und bin bislang ziemlich begeistert davon. Ebenfalls eine Empfehlung wert ist der neu erschienene „Plastikatlas“ der Böll-Stiftung, der die Reihe der Atlanten rund um Agrar, Wasser und Klima ergänzt. Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff: Was sind die Auswirkungen der Plastikkrise für unsere Umwelt? Kann Plastik krank machen? Wer sind die Verantwortlichen?

Der Altas lässt sich auf der Seite der Böll-Stiftung kostenlos anfordern oder herunterladen.

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Gesehen | habe ich eine erschreckende Doku über Mica. Weder wusste ich bisher, wie das Material, aus dem Mineralpuder & Co bestehen, in Rohform aussieht, noch habe ich mir Gedanken über den Abbau gemacht.

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Doch es gibt auch Schönes zu entdecken: im Verpackungsdesign beispielsweise gibt es immer wieder neue, tolle Ideen. Sei es die einpflanzbare Eierverpackung, aus der Neues wächst oder das schnieke Unverpackt-Konzept von Marco Sigwart:

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Gekauft | …habe ich mir endlich die individuell bestückbare Refill-Palette von Benecos! Auf der Vivaness angekündigt, wurde sie von vielen heiß ersehnt und ist inzwischen zumindest online erhältlich. Langfristig sollen aber auch die Regale der Müller-Naturshop-Filialen damit aufgestockt werden. Ein kleines Plätzchen wäre noch frei in meiner Palette… 😉

Außerdem habe ich mir die „New Paradigm“-Mascara von Sappho zugelegt – Kathrin empfiehlt sie als eine der besten im Naturkosmetik-Bereich. Bislang gefällt sie mir gut, den Härtetest aus Heuschnupfen, Augenjucken und Kontaktlinsen besteht sie aber in punkto Bröseln leider nicht mit 100 Punkten – aber das ist auch der absolute Härtefall. Ausfürhliches Review folgt, wenn ihr mögt.

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Aufgeregt |

hab ich mich über die Diskussion um die Herangehensweise von Weleda, kostenlosen Content für ihre Social Kanäle zu generieren – Peppermynta berichtete. Im Kern ging es darum, dass Weleda Nutzerbilder und anderen user generated content durch eine Software automatisch kommentieren lässt mit der Bitte, das Bild teilen zu dürfen, und dem Verweis auf Nutzungsbedingungen dazu. Antwortet der Nutzer entsprechend, werden Weleda ohne weitere Absprache diverse Nutzungsrechte eingeräumt.
So weit, so unfair. Andere Brands machen das genauso (beispielsweise H&M), aber gerade bei einer auf ethische Werte bedachten Brand wie Weleda sollte man auch von Fairness gegenüber Multiplikatoren ausgehen. Auch dieses Thema ist gerade ein recht aktuelles: mehr zu #payethicalbloggers hier.
Was mich dabei noch am allermeisten stört, ist, dass viele Nutzer das gar nicht so tragisch finden a là „Stell dich mal nicht so an, nimm‘ dich selbst nicht so wichtig, so ein Bild ist doch eh nix wert und du hast ja eh schon kostenlos Werbung gemacht. Du bist albern.“ Und im Anschluss noch mit der Meinung, Blogger und Influencer sollten mal auf dem Boden bleiben. Wobei es um die gar nicht per se geht – denn hier sind Bild- und Werberechte meist besser bekannt – sondern auch und vor allem um Privatpersonen. Auch das kam bei meinem Gegenüber scheinbar nicht an. Wurde so in einer Facebook-Gruppe diskutiert und ich möchte auch hier nochmal kurz meinen Standpunkt dazu teilen:

Ich finde das ganz und gar nicht albern. Ich bin sowohl Konsumentin, als auch Bloggerin, als auch habe ich selbst schonmal im Onlinemarketing gearbeitet. Für eine der weltweit größten Kosmetik-Marken und da reden wir durchaus von echten Beträgen, die da an gewisse große Infulencerinnen flossen.
Wir reden hier aber von kleinen Nischenbloggern, denn NK ist Nische und nicht mal ansatzweise unter den 10 größten Kosmetik-Playern im Social Business anzutreffen.
Ordentliche Fotos zu machen, ist nicht mit einem Klick geschehen, sondern kostet Zeit und Geld (Equipement etc.). Es ist ja nicht so, dass Weleda verwackelte Handy-Aufnahmen repostet. Deswegen gibt es Bildrechte, und deswegen gibt es Fotografen, das ist eine eigene Branche mit viel Geld dahinter!
Ebenso kommen solche Reposting-Anfragen wie im Fall von Weleda öfter vor. Kein Ding, da freut man sich, weil man die Marke einfach mag, und überlässt das Bild auch mal kostenlos zum Repost (!). Nicht aber jedoch mit völlig unbegrenztem Nutzungsrecht!
Das führte im Fall von 100%Pure USA in den letzten Wochen sogar soweit, dass Bloggerinnen mit der Nutzung eines bestimmten Hashtags unwissentlich ohne weitere Freigabe ALLE Nutzungsrechte abgaben – und dann ihr Gesicht auf dem Aufsteller in der Parfümerie wiederfanden. Unentgeltlich. Findet ihr das immer noch ok?
Das hat so hohe Wellen geschlagen, dass der CEO sich öffentlich entschuldigt hat, weil’s natürlich auch illegal ist.

Wie man zu Bloggern steht, sei dahin gestellt – aber die Nachfrage und die immens gestiegene Verfügbarkeit an guter NK kommt natürlich auch immer durch gutes Marketing, und Influencer sind im FMGC-Bereich oft Salestreiber Nummer 1.

Verschwörungstheorien entwickelt | habe ich, weil ich von einem Aromatherapie-Schneeballvertrieb angeworben wurde. Defintiv unauffälliger und zu Beginn weniger aufdringlich als von den einen, deren Name nicht genannt werden darf, habe ich mal bei den „Fach-Vertreterinnen“ nachgebohrt. Konkret ging es um ätherische Öle, die im Vergleich zur Konkurrenz einfach hochqalitativer sein sollen. Diesen „Qualitätsunterschied“ belegt anhand eines nur im Rahmen dieser Firma genutzten Faktors übrigens ein Unternehmen, das in der gleichen Stadt sitzt wie das Gründungsunternehmen selbst. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt… Die Öle sind eineinhalb bis dreimal so teuer wie vergleichbare Konkurrenzprodukte und werben zudem mit Irreführung. Rosenöl, welches als eines der teuersten bekannt is (1 Tropfen kann schonmal 13 € kosten), gibt es dort im Roll-On für knapp 80€. Schaut man sich die Inhaltsstoffe an, stellt man jedoch fest, das gar kein Rosenöl enthalten ist, sondern lediglich Rosenblätter eingelegt in (supergünstigem) Kokosöl.
Mir tut’s einfach Leid um die Leute, die sich da hinters Licht führen lassen.

Das wars für diese Woche von mir – ich hoffe, euch gefällt diese neue Kategorie und ich freu mich über eure Meinungen zu den angesprochenen Themen! 🙂

1 Comment

  1. Birgit Menzel 28. Juni 2019 at 8:58

    Ich interessiere mich für das feste Shampoo Zitrone und möchte es gerne gewinnen, weil ich dabei bin, Plastik aus unserem Haushalt zu entfernen. Sie könnten mir auf wundervolle Weise dabei helfen.

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