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Warum ich nicht mehr lernen will.

Warum ich nicht mehr lernen will

Bildung – Bachelor – Bullshit

Ich will nicht mehr lernen. Ich will, will, will einfach nicht mehr. Ganz so schlimm wie in diesem Artikel der Zeit ist es bei mir noch nicht, denn ich stehe nicht vorm Burn Out (…und bin auch kein Perfektionist), aber was folgt, ist meine ganz persönliche, absolut subjektiv-wütend verfasste Kritik am blöden Bachelor:

Ich bin Studentin.

Nebenbei auch noch Werkstudentin, Selbstständige, Bloggerin, Katzenmama, Hausfrau.
Ich studiere „Interaktive Medien“; einen Studiengang, der eine Verbindung zwischen Design und Informatik darstell(en soll)t, mit dem man im Anschluss quasi überall hin kann. Ich studiere an der Hochschule, denn ich habe nur Fachabi. Gerade befinde ich mich im 9. Semester, zwei Semester über der Regelstudienzeit.
Warum? Weil ich numal nebenbei arbeiten muss, um mir den Mist überhaupt zu finanzieren. Durch diese Doppelbelastung ist es schlicht zeitlich oft nicht möglich, alle Fächer im dafür vorgesehenen Jahr abzulegen. Das Bafögamt offerierte mir, bis ich 25 Jahre alt wurde, immerhin fette 96 Euro im Monat. Inzwischen bin ich 26, muss die Krankenkasse selbst bezahlen, und bekomme kein Bafög mehr. Heißt: noch mehr arbeiten müssen, Prüfungen noch weiter verschleppen.

9. Semester also. Mir fehlen noch 5 Prüfungen.

Dieses Jahr falle ich in allen Fächern, zu deren Prüfung ich nicht antrete oder die ich nicht bestehe, automatisch durch. Vielen Dank, liebe Bachelor-Regelung, dass du mein Studium so stressfrei gestaltest. Meine Bachelorarbeit habe ich im letzten Jahr schon erfolgreich absolviert.

5 Prüfungen. Eine davon habe ich heute geschrieben, eine davon steht morgen an. Eigentlich sollte ich lernen. Aber ich WILL einfach nicht mehr. Ich bin 26, und 50% meiner bisherigen Ausbildung ist absolut nutzlos. Sie stellt nur ein kleines, weitere Fragment dar, auf dem Weg zur nächsten Stufe, die erklommen werden will. Werden muss.

Einen Master machen kann ich nicht. Dazu sind meine Noten jetzt schon zu schlecht – einfach, weil ich mich so schwer damit tue, Dinge zu lernen, die wirklich – und ich maße mir an, das inzwischen einschätzen zu können – wirklich keinen Mehrwert für mein (Berufs-)Leben haben. Und wegen Gruppenarbeiten.**

 

Dabei hat alles so schön angefangen…

ich war ein sehr wissbegieriges Kind, aufgrund von Fernsehverbot immer mit der Nase in einem Buch vergraben. Unsere Bibliothekarin wusste, wenn jemand gezielt alle Neuzugänge fand, herauspickte und auslieh, war ich das. Ich habe alles verschlungen – Romane, Heldensagen, nach und nach auch Fachbücher. Nach der Grundschule kam ich aufs Gymnasium. Als eher kreativ-sprachlicher Dickschädel fielen mir die naturwissenschaftlichen Fächer etwas schwerer, ich hatte eine 4 in Mathe, ich beschloss, dass würde meinen Ansprüchen nicht genügen und ich würde lieber auf die Realschule gehen. Das tat ich dann auch. Dort kam ich gut zurecht, hievte mich mit etwas Nachhilfe sogar auf eine 2 in Mathe – wuhu! Die restlichen Fächer waren kein Problem, ich hielt es allerdings schon immer mit dem Minimalprinzip. Insofern gab ich seltenst 100% – warum auch – und meine Zeugnisse waren ok.

Erste Berufserfahrungen

In den Schulferien wurde ich von meinen Eltern genötigt, Praktika zu machen – damit ich wisse, was ich nach dem Abschluss machen wolle. Damals fand ich das natürlich furchtbar, denn es handelte sich nicht einmalig um eine Woche – nein, es wären 5 Praktika. Im Nachhinein bin ich wirklich dankbar dafür und konnte auch schöne Erfahrungen beim Schnuppern in den Buchhandel, die Buchbinderei und die Schauwerbegestaltung sammeln, aber damals war es natürlich ein Graus für mich, freie Tage zu „verschwenden“ 😉
Diese Praktika führten dazu, dass ich erstmal ganz genau wusste, was ich NICHT wollte: eine 40-Stunden-Woche mit 17. Also bewarb ich mich an der Fachhochschule für Gestaltung. Und fiel durch die Eignungsprüfung. Nun gut, das Fachabi kann man auch mit einem anderen Zweig ohne Prüfung erreichen – dann eben die soziale Variante. Gefiel mir nicht, denn weder das Praktikum in der Psychiatrie, noch das im Kindergarten eröffnete mir berufliche Perspektiven, die ich mir langfristig vorstellen konnte. Also im Jahr darauf nochmal zur Eignungsprüfung für Gestaltung angetreten – und es klappte.

Es folgten zwei bereichernde, aber auch frustrierende Jahre

Ich bin zwar kreativ und kann ganz gut malen und zeichnen, aber „ganz gut“ machte sich neben wirklich richtig guten Werken meiner Mitschüler eben nicht ganz so toll…

Fachpraktikum diesmal in einer Werbeagentur. „Hier, scannste mal die zwei Kataloge ein und bringst alle Produktbilder auf Format 500x500px und speicherst die ab, und danach kannste dann das Klo putzen“ – whatthefuck, no! Mein Körper reagierte erzürnt mit einer Infektion und 39 Grad Fieber, ich mit einem eigenmächtigen Wechsel der Praktikumsstelle.
Und das war eines der besten Dinge ever. Ich landete beim hiesigen Stadtmagazin und der supernette und engagierte Grafiker dort setze den Grundstein für alles Weitere: er zeigte mir Photoshop, Illustrator & Co. Neben Veranstaltungstipps und Eventfotografie lernte ich eigenverantwortliches, wertschätzendes Arbeiten kennen ( – und das als Praktikantin!).
Kleine Anzeigen von mir kamen in den Druck – und auch, wenn ich aus einer Coaching-Anzeige versehentlich eine Couching-Anzeige gemacht hatte (autsch.), war das ein riesiges Erfolgserlebnis mit dem Ergebnis: ich werde Mediengestalterin!

FOS beendet, Ausbildungsstelle gesucht, Ausbildungsstelle bekommen.

In einer Internetagentur, Fokus auf Webdesign. Es folgten wiederum drei frustrierende Jahre – Ausbildungsqualität war absolut mangelhaft bzw. nicht vorhanden, Berufsschule das unengagierteste und bildungsfernste, was ich bisher erlebt habe, meine Motivation irgendwann am Boden. Fazit des Ganzen: ich muss studieren. Ich will lernen, mich weiterbilden, meine mangelhafte Berufsausbildung kompensieren. Denn, versteht mich nicht falsch: ich lerne prinzipiell sehr gerne! Ich verstehe auch, dass eine gewisse Allgemeinbildung unangenehme Fächer unumgänglich macht, um Hintergründe verstehen zu können.

Aber: nach dieser Laufbahn hab ich endgültig die Nase voll, Dinge zu lernen, die ersetzbar sind durch: den Computer bzw das Internet oder generell Werkzeug jedweder Art. Ich wasche doch meine Wäsche auch nicht mit dem Waschbrett und der Hand mühselig, obwohl es eine Waschmaschine gibt. Aber genau solchen Kram lernt jeder Schüler, Azubi und Student. Ich hab das jetzt aber schon jahrelang mitgemacht und gerade einfach keine Energie mehr. Vorher habe ich nur soweit ausgeholt, um zu verdeutlichen, dass mein Weg nie gerade war und ich durchaus bereit bin, auch in Dinge zu investieren, die nicht sofort erfolgsversprechend sind. Das ich mich durchbeißen kann und mein Frustrationspotential ziemlich hoch ist. Oder mal war, und jetzt ausgeschöpft ist.
Denn: soll ich euch erzählen,was meine Prüfung heute thematisierte? Die Aufgabe war,  manuell auf einem Blatt berechnen und nachzuweisen, was ein Computerprorgamm automatisch tut. Yeah. Genau das meine ich.

 

Wozu man ein Studium braucht – nach Wichtigkeit gestaffelt:

1.) für den Wisch, der einen für besser bezahlte Stellen qualifiziert

1b) für den Wisch, der einen für einen Masterstudiengang qualifiziert -> noch mehr Geld.

2.) Kompetenzerwerb: wie und wo suche und finde ich Informationen schnell, korrekt und effizient*

2b.) wie organisiere ich eine funktionierende Gruppenarbeit aka. bin ich eine Führungspersönlichkeit aka. mag ich Verantwortung**

3.) Ticket für die Öffis!

4.) günstiges und gutes Mensaessen (nur manchmal gegeben)

5.) Rabatt im Kino, auf asos.de, bei Software, Zeitschriftenabos etc etc.

….

….

67.) Wissenserwerb

 

* „Liebe Studenten! Wir können euch zwar keine Grafikprogramme stellen, aber Endabgabe für dieses Semester ist eine Corporate Identity. Bastelt mal ein Logo, Website, Briefpapier, Schlagmichtot. Damit ihr mit diesen Grafikprogrammen, die ihr euch für 360 € kaufen oder alternativ cracken könnt, immerhin seid ihr ja auch Informatikstudis, harharhar, umgehen könnt, veranstalten wir ein einziges 8-Stunden-Tutorium. Das reicht schon!“

… siehe: wo finde ich die besten Tutorials und How To’s, um mit einem Programm umgehen zu können. Und wie zur Hölle cracke ich irgendwas? Oder, apropos Crack, wäre es sinnvoller, durch Dealen schnelle Kohle zu machen, um mir den Mist legal zu kaufen?

 

** Antwort nach drölfzig Projekten und haufenweise emotionaler Infragestellung meiner Selbst: ich melde Vollpfosten, die wissentlich und willentlich nicht mitarbeiten und auch einem Gespräch nicht zugänglich sind, dem Dozenten. Bevor die mich in die Pfanne hauen. Ich ziehe keine Idioten mehr mit und kassiere am Ende sogar die schlechtere Note.

 

An der Uni ist es glaube ich, teilweise ein bisschen besser. Da kann man seine Module wählen. Und wenn jetzt irgendwer kommt und sagt, ich hätte mir ja diesen Studiengang selber ausgesucht und wäre selbst schuld, den klatsch ich an die Wand. Man hat aufgrund des NCs selten die freie Wahl, sondern muss nehmen, was man eben kriegt (womit wir wieder bei Punkt 1., dem fucking Wisch fürs Weiterkommen, wären.). Und selbst, wenn man sich die Stundenpläne ansieht und zum Tag der offenen Tür geht, erschließt sich aus kryptischen Modulbezeichnungen oft nicht, welches Fach und welche Kompetenz sich dahinter verbirgt. Und selbst, wenn ich ein anderes Studium angetreten hätte: ich glaube, es ist überall der gleiche Mist. Mimimi.

Jedenfalls: ich brauche dringend-zwingend Punkt 1. Denn ich will einen guten, aber stressfreien Job. Erstmal. Um mich zu erholen, vom Studium. Ist das nicht lächerlich? Genau das thematisiert auch der oben verlinkte Zeit-Artikel. Im Normalfall ist man nach dem Arbeitsleben ausgebrannt, aber nicht schon davor.
In fünf, sechs Monaten bin ich mit Sicherheit bereit für neue Herausforderungen. Aber im Moment sehne ich mich nach einfachem Dienst nach Vorschrift, nach 9-to-5 und Feierabend ohne Weiterbildungsmaßnahmen, die man wieder nur wegen des nächsten Wisches macht. (Das fatale ist ja, das hört nie auf – #selbstoptimierungsgesellschaft)
Ich wäre gerne Buchhändlerin. Vielen Dank, liebe deutsche Bildungslandschaft, da hätte ich mir nämlich die letzten 7 Jahre schenken können. Danke, dass ihr mir jegliche Freude und Motivation am Lernen genommen habt. (ja, das ist jetzt arg theatralisch.)

 

So. Ich habe nun genug prokrastiniert und konnte ein bisschen Wut ablassen – jetzt lerne ich sinnlosen Mist, den ich morgen auf ein Papier rotze und das Thema damit hoffentlich beende. Prost und wünscht mir Glück!

fuckexams

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7 Comment

  1. Reply
    Jenni
    20. Januar 2017 at 14:17

    Liebe Kati!

    Es hat mir sehr weh getan, diesen Artikel zu lesen. Es tut mir furchtbar leid, dass die Sache mit dem Bildungssystem und dem erfolgreichen Suchen nach einem guten und fairen Studiengang bzw. Ausbildungsweg für dich mit so vielen Schwierigkeiten verbunden war/ist. Ich kann dir nachfühlen, dass du auf der Basis absolut keine Lust mehr hast, dich mit den ganzen Hindernissen zu beschäftigen – vor allem, wenn nicht ersichtlich ist, wozu das später gebraucht werden soll.
    Ich habe von vielen Leuten in anderen Studiengängen ähnliches erfahren und muss für mich gestehen, dass es mir absolut gar nicht so geht. Im Gegenteil: Wo man im Alltag gerne Scherze darüber macht, was denn ein Germanist bitte machen soll und wozu der gut ist, da merkt man im Studium sehr schnell, dass man hier Dinge lernt, die man immer und überall anwenden kann und dass der Vorteil des Studiums gerade ist, dass man so vielfältig einsetzbar ist. Einer meiner Professoren meinte vor kurzem noch etwas pathetisch: „Wir sind die Textprofis. Wir wissen, wie man Texte schreibt und wie man sie analysiert. Das ist eine wichtige Kernkompetenz, die die Gesellschaft braucht.“ Ich glaube, besser hätte ich es nicht formulieren können. Es ist sehr schön, den Sinn in dem zu sehen, was man macht – dann bleibt auch das Lernen mit Freude verbunden (auch wenn man mal Durchhänger hat).

    Weißt du schon, wie du nun weiter verfahren wirst – unabhängig davon, wie die Prüfungen laufen (für die ich dir ganz viel Erfolg wünsche!)?

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Reply
      Kati
      20. Januar 2017 at 19:18

      Hallo Jenni,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂 Ich hatte schon kurz mit mir gekämpft, bevor ich diesen ungeplanten und sicherlich auch nicht komplett durchdachten Post veröffentlichte…
      Es freut mich sehr für dich, dass du in deinem Studium Sinn findest, Sprache ist auch was ungemein Wichtiges und ich kenne einige, die Germanistik studiert haben und wirklich wunderschön schreiben können (und danach kann man definitv Buchhändlerin werden, wenn man denn will 😀 )

      Ach, im Prinzip ist es bei mir schon Meckern auf hohem Niveau. Klar, es war nie einfach und mein Weg nie gerade, aber inzwischen habe ich mir alles, was ich brauche, eben selbst beigebracht und bin auch seit dem 1. Semester in recht gut bezahlten Werkstudentenstellen, weil mir meine Ausbildungserfahrung schon zu Gute kam und ich darauf aufbaute.
      Ich hab so gesehen immer den Backup-Plan, als Mediengestalterin arbeiten zu können, möchte ich aber ungern, da ich hier meinen eigenen Ansprüchen nicht genüge.
      Jobs, die mich interessieren – und dank der attestierten Vielseitigkeit des Studiums auch möglich sind – gibt es aber einige – da muss ich einfach mal gucken, ob die (schlechten) Noten und die relativ hohe Berufserfahrung für einen Studenten dann ausreichen. Ich halte euch aber auf dem Laufenden 🙂
      Erstmal gehts ja jetzt dennoch ums Bestehen – 2 Versuche pro Fach, also nochmal zwei Semester, hätte ich ja noch. Aber es geht einem einfach der Hintern auf Grundeis, Post vom Prüfungsamt zu bekommen mit dem Inhalt „Hopp, hopp, mach hinne, um dich zu motivieren, lassen wir dich ab diesem Semester eh automatisch durchfallen“…

      Liebe Grüße,
      Kati

      1. Reply
        Jenni
        28. Januar 2017 at 17:16

        Liebe Kati!

        Manchmal sind die Artikel, bei denen man vor der Veröffentlichung noch ein wenig Herzrasen hat, die besten und ehrlichsten. 🙂

        Ich kann das Chaos gut nachvollziehen, das du beschreibst – mir geht es (trotz Wunschstudium ähnlich). Bei mir ist es zwar mehr die Angst vor dem Ungewissen, aber ich schaue ebenfalls bang in die Zukunft und frage mich, was sie wohl bereithalten wird.

        Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und drücke dir fest die Daumen, dass du die Prüfungen bestehst und dann zumindest eine Sache für dich formell abgeschlossen sein kann!

        Liebe Grüße
        Jenni

  2. Reply
    Lexa
    28. Februar 2017 at 16:40

    Erstmal: Hoffentlich sind die Prüfungen gut gelaufen und du hast es hinter dir?!

    Und dann: Der Frust musste mal raus, das merkt man richtig. Ein herrlich ehrlicher Text. Und doch merkt man beim Lesen auch, dass es halt Frust im Moment ist und du, so glaube ich es zumindest, nicht tierisch unglücklich mit deinem Leben bist. Das ist schön, dass es so mitschwingt. Dadurch hat der Text nichts trauriges, sondern was witziges.

    LG Lexa

  3. Reply
    Linkliebe № 3 - LexasLeben
    31. März 2017 at 9:10

    […] Warum ich nicht mehr lernen will […]

  4. Reply
    Weekenderette
    5. April 2017 at 23:09

    Ich habe mich in deinem Artikel sehr wiedergefunden. Nach meiner Ausbildung zur Buchhändlerin habe ich ein Kulturwissenschaftsstudium angefangen, durch dessen Endphase ich mich gerade im 8. Semester (2 Semester über Regelstudienzeit) quäle. Dank zweier Nebenjobs (einer davon im Buchhandel) hab ich keinen Stress mit dem Bafögamt, aber der Frust über das Lernen irgendwelcher weltfremder Inhalte ist trotzdem da. Was ich aber eigentlich sagen wollte: der Buchhandel ist absolut kein romantisches Zuckerschlecken. Leider. Es ist meist auch „nur“ ein 10-Stunden-Tag mit blöden Arbeitszeiten, verdammt wenig Geld und zum Teil launischen Kunden. Ich mag meinen Beruf eigentlich sehr gerne, aber den gegebenen finanziellen und zeitlichen Voraussetzungen (ist ja auch nur Einzelhandel…) hoffe ich nach dem Studium entfliehen zu können.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deine Prüfungen! Irgendwann werden auch wir Langzeitstudenten (ja, Danke an die Bologna-Reform….) hoffentlich ein Ziel erreichen.
    Liebe Grüße!

    1. Reply
      Kati
      6. April 2017 at 13:35

      Vielen Dank für deinen Kommentar, das tröstet etwas, wenigstens nicht alleine zu sein mit dem Thema.
      Klar, das der Buchhandel nicht das Gelbe vom Ei ist, weiß ich ja rein rational auch – und hab mit 16 auch schon mal ein Praktikum gemacht – aber das ist halt meine kleine Eskapismus-Fantasie 🙂
      Ich wohne ein bisschen ländlicher als noch vor Kurzem, und fast neben einer kleinen, unabhängigen „Dorf“-Buchhandlung, und das wäre eben so ein Träumchen 🙂
      Deine lieben Wünsche kann ich nur zurückgeben – die Prüfungen, zu denen ich dieses Mal antrat, sind alle rum und bestanden, es fehlen somit immer noch 2 – hurra 😀

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